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Sternzeichen Schütze |

Sternzeichen Schütze(latein: Sagittarius)
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Bemerkenswert bei Schützen ist ihr Drang nach Unabhängigkeit. Sie wollen sich ständig verändern und etwas Neues kennen lernen.
Der Schütze ist ein Individualist, dem Wandel und Wechsel im Blut liegen. Er liebt das Abenteurer und ist bereit, Risiken einzugehen, um ein einmal gestecktes Ziel zu erreichen.
Oft ist Philosophie und Reisen im Schützen vereint, deshalb ist der Schütze das Zeichen der Weltanschauungsgedanken und des geistigen Feuers. In der Enge fühlt sich der Schütze nicht wohl, es drängt ihn fort, in die Weite. Etwas Ruheloses umgibt ihn, ein gewisses Etwas treibt ihn voran.
Wenn ein Schütze das Neue kennengelernt hat, muss er eben wieder weiter.
Doch so fühlt er sich auch schnell heimisch, er kann sich sofort anpassen und im Grunde will der Schütze nicht gerne direkt auffallen. Ansehen und Aufstieg erreicht er oft in der Ferne. Von allem Neuen begeistert, ist der Schütze ein unternehmungslustiger und entschlusskräftiger Wanderer und Betrachter. Sein tieferes Wissen hält er meistens für sich und man kann ihm ein Geheimnis anvertrauen.
Die Sage zum Sternzeichen Schütze:
Das Sternbild des Schützen stellte den Zentauren Chiron dar. Die Zentauren waren wilde Geschöpfe mit einem menschlichen Oberkörper und einem Pferdeleib, zumeist gewalttätig und trunksüchtig.
Nur der unsterbliche Chiron galt als weise, hilfsbereit und gastfreundlich. Er unterrichtete sogar manche Helden und Göttersöhne wie Herkules, Achilles, Orpheus und Jason. Chiron erfand Pfeil und Bogen und war deshalb als der erste Schütze überhaupt.
Doch als er einmal zusammen mit Herkules an vergifteten Pfeilen hantierte, drang eine der vergifteten Pfeilspitzen in seinen Huf. Diese Verletzung bereitete ihm fortan unerträgliche Schmerzen, so daß er sich den Tod herbeiwünschte.
Jupiter setzte ihn als Sternbild des Schützen an den Himmel.
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